Mehr­zü­gi­ge Stei­glei­ter mit Rücken­schutz (Bau)

  • Ein­satz­be­reich an Gebäu­den für War­tungs- und Rei­ni­gungs­ar­bei­ten. Für Schorn­stei­ne gel­ten bzgl. Befes­ti­gung und Rücken­schutz beson­de­re Vorschriften.
  • Lei­ter­län­ge inkl. Aus­stiegs­holm: Steig­hö­he + 1,20 m
  • Je nach Ein­satz­zweck sind Stei­glei­tern aus Stahl ver­zinkt, Edel­stahl, Alu­mi­ni­um und elo­xier­tem Alu­mi­ni­um lieferbar
  • Wand­an­ker und ande­re Mon­ta­ge­ma­te­ria­li­en sind eben­falls in meh­re­ren Mate­ria­li­en erhältlich

Spe­zi­fi­ka­tio­nen

Unab­hän­gig von der Steig­hö­he gilt:

  • Als Absturz­si­che­rung kann ent­we­der Rücken­schutz oder Steig­schutz ver­wen­det wer­den (Kom­bi­na­ti­on nicht erlaubt, da die Ret­tung von Per­so­nen durch den Rücken­schutz behin­dert wird)
  • Arbeits­me­di­zi­ni­sche Unter­su­chung zur Höhen­taug­lich­keit (z. B. G 41), die Not­wen­dig­keit hängt von der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung (u. a. Gesamt­steig­hö­he, Art der Absturz­si­che­rung) der jewei­li­gen Stei­glei­ter­an­la­gen ab
  • Ein Nach­weis für die Trag­fä­hig­keit des Unter­grunds muss für jedes Bau­vor­ha­ben durch einen ver­ant­wort­li­chen Sach­ver­stän­di­gen für Stand­si­cher­heit geprüft und abge­nom­men werden
  • Durch­gangs­sper­re (Siche­rungs­tü­re) wird immer benötigt
  • Die senk­rech­te Über­schnei­dung von auf­ein­an­der­fol­gen­den Lei­ter­zü­gen muss min­des­tens 1.680 mm betragen
  • An unge­si­cher­ten Aus­stiegs­stel­len sind beid­sei­tig zur Stei­glei­ter ange­brach­te oder in die Aus­stiegs­ebe­ne geführ­te Gelän­der erforderlich
  • Spalt beim Aus­tritt darf nicht grö­ßer als 75 mm sein
  • Antritts­maß: Abstand Ein­stiegs­ebe­ne bis zur ers­ten Spros­se 100 – 400 mm. Beim Aus­stieg nach vor­ne muss die obers­te Spros­se auf der Höhe der Aus­stiegs­ebe­ne liegen
  • Bei Stei­glei­tern mit Steig­schutz muss bei Durch­stie­gen die Frei­flä­che vor der Lei­ter min­des­tens 800 x 800 mm betragen
  • Bei Neu­an­la­gen im Bestand soll­ten die­se Maße eben­falls ein­ge­hal­ten werden
  • Die Spalt­ma­ße zwi­schen Stei­glei­ter­an­la­ge und Gelän­der dür­fen maxi­mal 180 mm betragen
  • Die Ver­bin­dung zum Steig­schutz muss von einem gesi­cher­ten Stand­platz aus her­zu­stel­len und zu lösen sein. Ein gesi­cher­ter Stand­platz ist z. B. ein Podest mit Gelän­der und einem gesi­cher­ten Zugang
  • Für ein siche­res Umgrei­fen der Sei­ten­hol­me muss der Frei­raum zu angren­zen­den Tei­len um die Sei­ten­hol­me her­um min­des­tens 75 mm betra­gen (mit Aus­nah­me von Bau­tei­len die zur Stei­glei­ter­an­la­ge gehören)